Google Analytics Übersicht

Google Analytics

Durch die Übernahme der Firma Urchin konnte das US-amerikanische Unternehmen Google eine kostenlose, höchstprofessionelle, flexible und anpassungsfähige Web Analytics-Software unter dem Namen Google Analytics zur Verfügung stellen. Durch diesen Fortschritt war es nun für alle interessierten Web-Anwender möglich, auf eine ausgereifte Web Analytics-Lösung zurückzugreifen. Über die Jahre kamen zusätzlich einige interessante Funktionen hinzu, diese werden im unteren Abschnitt genauer beschrieben.

Funktionen im Überblick

Kennzahlen-Cockpit (Dashboard)

Dashboards

Mit der neuen Version von Google Analytics v.5 gibt es endlich die lang erwünschte Funktion der Erstellung von Dashboards. Jeder Google Analytics-Anwender hat jetzt die Möglichkeit, auf seine Anforderungen abgestimmte Dashboards mit den wichtigsten Kennzahlen und Metriken darzustellen. Mit dieser Funktion verschafft man sich schnell den Überblick über die aktuelle Situation und den Kampagnenverlauf. Für jede Interessengruppe können zusätzlich verschiedene Dashboards erstellt werden. Somit kann die Umsatzentwicklung, der Traffic-Verlauf oder die Anzahl der Anmeldungen innerhalb eines Dashboards zusammengefasst werden. Speziell diese Darstellung ist für alle Personen, die wenig Zeit haben sich mit den Daten auseinanderzusetzen, von Vorteil. Auch die Darstellung von Daten für SEO-Traffic, AdWords-Kampagnen, Social Media-Aktivitäten, eCommerce/Umsatzzahlen und dem mobilen Internet ist hier besonders interessant.

Zielerfassung (Kauf, Download, Anmeldung)

Ziele / Goals

Google Analytics bietet die Möglichkeit, festgelegte Ziele auf der Webseite zu analysieren und mit ausgereiften Tracking-Technologien zu erfassen. Jede Besucher-Interaktion kann auf der Webseite als Ziel definiert werden. Bei einem Onlineshop ist das mögliche Endziel der Aufruf einer Bestellabschlussseite. Bei einer Firmenwebseite ist dies die Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen oder das Herunterladen einer Werbebroschüre. Es gibt praktisch unendlich viele Möglichkeiten, die Ziele mit Google Analytics zu erfassen. Bevor die Ziele richtig erfasst werden können, müssen diese in den Profileinstellungen festgelegt werden. Hierfür werden von Google insgesamt vier verschiedene Zieltypen angeboten. In den meisten Fällen wird der erste Zieltyp “URL-Ziel” für den Aufruf einer Unterseite ausgewählt. Natürlich kann auch Besuchszeit auf Webseite, Seite/Besuch oder ein Ereignis als weiteres Ziel gewählt werden. Zusätzlich zum Zieltyp steht die Auswahl eines Zielwertes zur Verfügung.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung SEO

Mittlerweile ist es sogar möglich, die SEO-Aktivitäten mit Google Analytics auswerten zu können. Die Anwender können nun mit der Zusammenführung von Google Webmaster-Tools und Google Analytics die kompletten Daten aus der organischen Websuche im jeweiligen Analytics-Account für einen bestimmten Zeitraum betrachten. Hier werden die einzelnen Suchanfragen mit dazugehörigen Einblendungen, Klicks und sogar einer durchschnittlichen Position detailliert dargestellt. Mit dieser Funktion kann die Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung genauer betrachtet werden. Neben den Suchanfragen wird die geografische Zusammenfassung angezeigt, dadurch ist es möglich, die Leistung der Seite in den einzelnen Regionen unter die Lupe nehmen zu können. Mit dem Zielseiten-Report erhalten die Anwender vollen Überblick über trafficstarke Unterseiten. Alle diese Funktionen und Eigenschaften werden unter dem Punkt Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst.

Verknüpfung mit Google Adwords

Google Adwords

Webseitenbetreiber können mit Google AdWords Werbung für ihre eigene Webseite schalten. Bei diesem Werbemodell wird entweder per Klick oder die Anzahl der Einblendungen bezahlt. Die gebuchten Anzeigen bei AdWords können mittlerweile durch eine Verknüpfung der beiden Accounts in Google Analytics ausgewertet werden. Durch die Verknüpfung der beiden Systeme können hier die Webseitenbetreiber zum Beispiel die Kosten mit den dazugehörigen Umsätzen vergleichen. Die Abbildung dieses Vergleiches erfolgt in einem sogenannten Kosten-Umsatz-Verhältnis (KUV). Damit können unprofitable Kampagnen oder Keywords bei Google AdWords pausiert werden. Dadurch senkt man hohe Kosten, schafft neue Umsatzquellen und erhöht das Return on Investment. Neben Umsatzdaten werden aber auch andere Metriken wie zum Beispiel die Absprungrate, Conversion-Rate, die Anzahl neuer Besuche oder die durchschnittliche Besuchszeit auf der Webseite mitaufgezeichnet.

Kampagnen-Tracking

Erweiterte Segmente

Mit Google Analytics lassen sich nahezu alle Online-Marketing-Kampagnen auswerten. Die Auswertung der Kampagnen bedarf jedoch einer besonderen Kennzeichnung von Links (Tagging). Das Tagging von Links, Werbebannern, Newsletter-Kampagnen, PDF-Dokumenten, Product-Feeds wird entweder manuell oder mit der dazugehörigen Softwarelösung gemacht. Nach der Kennzeichnung der Links zeichnet man diese Daten automatisch unter dem Reiterpunkt “Besucherquellen – Quellen – Kampagnen” mit allen anderen Daten auf. Insbesondere lohnenswert ist die Auswertung von Preisvergleichsseiten, den sogenannten Product-Feeds und Newsletter-Aktivitäten. Aber auch Social Media-Kampagnen, Flyer-Werbung und sonstige Werbeaktivitäten können auf diese Weise gemessen werden. Auch der Vergleich der Kosten mit den dazugehörigen Umsätzen ist hier möglich, um die Profitabilität der Werbemaßnahmen zu prüfen.

Trichter-Visualisierung (Bestellvorgang-Analyse)

Trichter Visualisierung

Insbesondere für Onlineshop-Betreiber ist diese Funktion eine aufschlussreiche Informationsquelle über das Verhalten der Besucher während des Bestellvorganges. Genau in dieser Phase geht aus verschiedenen Gründen sehr viel Umsatz verloren. Die meisten Probleme im Bestellvorgang können mit Hilfe der Trichter-Visualisierung erkannt werden. Mit der Trichter-Visualisierung wird der komplette Bestellvorgang vom Warenkorb bis zum Bestellabschluss abgebildet. Bei jedem Schritt zeigt der Trichter die jeweilige Ausstiegsrate an. Dieser Trichter kann aber auch auf verschiedene Unterbereiche einer Webseite übertragen. So können zum Beispiel andere Kundenwege nach Wunsch erfasst und analysiert werden. Neben diesem Trichter gibt es zusätzlich noch die Zielpfadumkehrung und den Zielprozessfluss. Mit der Aktivierung dieser Funktion kann jeder Webseitenbetreiber das Verhalten der Kunden noch genauer beobachten und Schwächen im Bestellvorgang erkennen.

eCommerce Tracking (Umsatzauswertung)

eCommerce-Tracking

Eine weitere essentielle Funktion für Onlineshop-Betreiber ist die Aufzeichnung der eCommerce-Daten. Mit der Aktivierung der eCommerce-Funktion und Einbindung des Tracking-Codes (GATC) kann jeder Shop-Betreiber die kompletten Umsatzzahlen, Transaktionen, Produkte und Kategorien in Google Analytics auswerten. Mit der Aktivierung des eCommerce-Trackings können nun die einzelnen Marketingkanäle wie zum Beispiel Google AdWords, SEO-Traffic, Preissuchmaschinen, E-Mail-Marketing, Affiliate Marketing mit Umsatzzahlen belegt werden. Somit sieht jeder Google Analytics-Anwender, wie viel Umsatz der letzte Newsletter oder die laufende AdWords-Kampagne generiert hat. Das eCommerce-Tracking kann aber auch auf normalen Webseiten (keine eCommerce) installiert werden. Dies bedarf jedoch einer speziellen Modifikation sowohl am Tracking-Code als auch auf der Webseite selbst.

Multichannel-Analytics

Multichannel-Analytics

Mit der Einführung von Multichannel-Analytics schaffte Google erneut einen revolutionären Durchbruch. Nun bietet auch Google Analytics die Auswertung des Conversion-Pfades an. Der Conversion-Pfad ist nichts anderes als ein Weg, den ein Besucher bei einem Kauf oder einer Anmeldung verfolgt. So ist es oft der Fall, dass die Besucher erst mehrere Kanäle (Google-Suche, Google AdWords, E-Mail, Social Media) vor dem eigentlichen Kauf/Anmeldung besuchen. Jeder dieser Kanäle bekommt einen zugewiesenen Wert im Conversion-Pfad. Dadurch sieht man sofort, wie wichtig oder auch unwichtig ein Kanal für die Wertschöpfung im gesamten Prozess ist. Hier können außerdem Conversion-Segmente gebildet werden. Zum Beispiel ist es möglich, ein Standardsegment mit einem Zeitintervall von unter einem Tag zu wählen. Die Segmente bestehen aus Interaktionen und Quellen. Diese können nach Wünschen gebündelt werden. Wichtig ist jedoch, dass bereits genügend Daten zur Verfügung stehen.

Weiterführende Quellen zu Google Analytics

Webshop Datenschutz Monitor Studie 2014
* Über 6.000 Webshops analysiert
* Mehr als 50% nutzen Google Analytics
* 41% sind nicht datenschutzkonform
* eTracker folgt nach Google Analytics
* eConda mit über 400 mal im Einsatz
* Konkrete Empfehlungen und Tipps
Webshop Datenschutz Monitor 2014 Studie
In dieser Studie wurden mehr als 6.000 deutsche Onlineshops auf den Einsatz von Webcontrolling-Lösungen untersucht. Insbesondere wurden der Datenschutz und die nach außen sichtbaren Datenschutzbestimmungen geprüft.
  • Goblinus globalus fantumo tubus dia
  • Scelerisque cursus dignissim lopatico
  • Montes vutario lacus quis preambul den
  • Leftomato denitro oculus softam lorum
  • Spiratio dodenus christmas gulleria tix
  • Dualo fitemus lacus quis preambul pat
  • Montes vutario lacus quis digit turtulis